VDE e.V.
02.07.2024

Teams 2024

Kontakt
Evie Al Haschemi
Downloads + Links

Mit Mikrosystemen, den kleinen Alleskönnern, unterwegs in der Welt von COSIMA

COSIMA, der Wettbewerb für technikaffine Studierende, - „Competition of Students in Microsystems Applications" - wird vom Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik VDE veranstaltet und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF gefördert.


Studenten und Studentinnen zeigen, was man mit Hilfe von Mikrosystemen zaubern kann

Ihr Können und ihre Kreativität stellen die Teilnehmenden jedes Jahr erneut unter Beweis, wenn der Studierendenwettbewerb COSIMA sein großes Finale hat. Hier treten Teams gegeneinander an, die neue Einsatzmöglichkeiten von Sensoren und Mikrosystemen im Alltag entwickelt haben. Dieses Jahr findet das Finale vom 12.11. - 15.11.2024 im Rahmen der electronica in München statt.

Unsere COSIMA-Teams aus Bochum, Freiburg, Kaiserslautern, München, Stuttgart, Ulm und Würzburg-Schweinfurt und freuen sich auf Ihre Unterstützung!

Intelligenter Blindenstock

Hilfe für Sehbehinderte: Ein Blindenstock, der mehr kann

Das Team "Intelligenter Blindenstock" von Prof. Oliver Amft, Uni Freiburg, möchte die Mobilität und Autonomie sehbehinderter Menschen verbessern.

Dieses Gerät ermöglicht eine präzise multidirektionale Hinderniserkennung mit einer Reichweite von 400 cm und einem 135-Grad-Sichtfeld mit haptischem Echtzeit-Feedback für sofortige und intuitive Hinderniswarnungen. Der leichte und robuste Stock gewährleistet eine einfache Handhabung und hohen Benutzerkomfort.

Das ist unser Team:
Tasneem Fathima Kizhakkechalaveetil Zakir Hussain, Vishnu Prasath Mohanraj Subbulakshmi,
Achsah Mary Ben, Sarathi Sundar Paul und Danush Kumar Shanmugam Manimaran.

Green Facade Solution

Green Facade Solution: Intelligent Flower Boxes

Projektziel des Teams von Fabian Dax, Technische Hochschule Würzburg, ist es, das Leben in Städten durch mehr Grünflächen lebenswerter zu machen.   

Das sind unsere Teammitglieder: Daniel Drobizow , Lea Mohr, Robert Miosga (Teamsprecher), Titus Schulze Zumhülsen  und Noah Hagemann

Durch die Klimakrise, eine zunehmende Urbanisierung und den Wegfall von Grünflächen in Städten steht Deutschland vor einem bedeutenden Problem. Unsere Städte sind nicht grün genug. Pflanzen in städtischen Gebieten bieten zahlreiche Vorteile, die weit über ästhetische Aspekte hinausgehen. Sie tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei, senken die Umgebungstemperatur, fördern die Biodiversität und haben positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Bewohner.

Angesichts dieser vielfältigen positiven Effekte ist es unser Ziel, die Städte neu zu gestalten und sie grüner und lebensfreundlicher zu machen. Wir planen die Entwicklung eines innovativen Blumenkastensystems, das speziell dafür konzipiert ist, die Fassaden unserer Städte zu begrünen. Durch die vertikale Begrünung können wir Pflanzen in die städtische Umgebung integrieren, ohne wertvollen Lebensraum auf dem Boden zu beanspruchen. Diese Lösung ermöglicht es, selbst in dichtbesiedelten urbanen Gebieten, wo der Platz begrenzt ist, die Vorteile von Grünflächen zu nutzen. 



 

LAMBDA

LAMBDA: Krankentrage mit Vitalzeichen-Erkennung

Das Projekt von Professor Amft, Uni Freiburg, mit Teamsprecher Aditya Kumer, stellt eine Trage vor, die mit Radar- und piezoelektrischen Sensoren ausgestattet ist, um Vitalzeichen präzise zu messen.

Teammitglieder sind:
Daniel Rogalla, Manasi Mahendra Jeste, Reetika Rao und Rohit Kalathur

LAMBDA-Projektbeschreibung:

Unser Projekt dreht sich um die Entwicklung einer smarten Krankenliege, die mit Sensoren ausgestattet ist, um die Vitalwerte der Patienten präzise und nicht-invasiv zu überwachen. Mit einem Echtzeit-Dashboard und WiFi/5G-Konnektivität können Sanitäter und Krankenhäuser die Vitaldaten der Patienten ständig überwachen, vom Krankenwagen bis hin zum Notfallraum, und so eine schnelle und effiziente Triage sicherstellen.

Das System beinhaltet ein digitales Patientenmodell, das alle Vitalwerte und EKG-Signale erfasst und einen umfassenden Überblick über den Zustand des Patienten bietet. Das ermöglicht sofortige und fundierte medizinische Entscheidungen, was die Ergebnisse für die Patienten deutlich verbessert. Außerdem verfügt unsere Liege über ein Risikobewertungstool, das Anomalien wie mögliche Herzinfarkte erkennt und so frühes Eingreifen ermöglicht.

Wir sind ein Team von Studierenden der Albert-Ludwig-Universität Freiburg, die ihren Master im Bereich Embedded Systems und AI machen. Wir möchten unser System anhand der echten Bedürfnisse verfeinern, um sicherzustellen, dass es Sanitäter effektiv unterstützt und die Notfallmedizin verbessert. Daher sind wir derzeit auf der Suche nach einem Partner, der uns mit seiner Expertise unterstützen kann. 




Knie-Orthese

Team Knie-Orthese: Rehabilitation nach Knie-Ops einfach gemacht

Das Team von Prof. Oliver Amft, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, will mit Hilfe einer Knie-Orthese die Rehabilitation ihres Trägers erleichtern.

Die sensorisierte Knie-Orthese kann mit einer App verbunden werden. Sie verarbeitet die eingehenden Daten von verschiedenen Sensoren, die in die Orthese integriert sind, wodurch der Rehabilitationsfortschritt in einer App überwacht werden kann. Die gleiche App verbindet den Träger mit seinem Arzt, der die Daten nutzen kann, um generelle oder individuelle Übungen zu empfehlen, die die Rehabilitation weiter unterstützen.

Teammitglieder sind
Jumshaid Khan, Teamsprecher (Foto oben links),
Momina Atif Dar (Foto oben rechts),
Burhan du Din (Foto unten links) und
Muhammad Osama Asghar (Foto unten rechts)

myzelion

myzelion: Mehr Grün in der Stadt – oder „mit Technologie und Gartenspaß Umwelt schützen“

Das Team von Prof. Christian Waldschmidt, Universität Ulm, will mit einem Bodenfeuchtigkeitssensor und einer Garten-App in Stadtgärten seine Projektziele umsetzten:

  • Schaffung von neuem Lebensraum für Pflanzen und Insekten
  • Schwammstädte bewirken Wasserspeicherung
  • Kühlere Temperaturen in Städten bewirken
  • Die autonome Lebensmittelversorgung vorantreiben.

Zum Team gehören: Tim Köhler, (Teamsprecher), David Smith, Benedikt Strehle und Annika Köhler

Wir leben in einer Zeit, in der Artenschutz, Schwammstädte, die autonome Lebensmittelversorgung und lebenswerte, kühle Städte stark an Bedeutung zunehmen. Die Lösung ist ganz einfach und Low-Tech: Der Stadtgarten. Hier können Insekten leben, auch unprofitable Nutzpflanzen angebaut, Wasser gespeichert und durch Verdunstung gekühlt werden.

Nur fehlt es leider an Know-How und Freude. Hier setzt myzelion an. Durch smarte, vernetzte Sensoren, die durch ihr batterieloses Design besonders nachhaltig sind, werden die Vitalparameter der Pflanzen gemessen und an eine gamifizierte App weitergegeben. Diese hilft den Gärtelnden auf spannende Art und Weise, den gemeinsamen Anbau Ihrer Pflanzen voranzutreiben. Die Belohnung im Herbst ist garantiert!

Unterstützt wird das Projekt vom Institut für Mikrowellentechnik der Universität Ulm und der Biologischen Fakultät der Universität Würzburg.


SmartBagEco

SmartBagEco: Einfache Flüssigkeitsüberprüfung für medizinische Beutel

Das Team SmartBagEco von Prof. Picard, Hochschule Kaiserslautern, will die Füllstandsmessung für Benutzer medizinischer Flüssigkeitsbeutel erleichtern.

Zum Team gehören: Elisabeth Höbel (Teamsprecherin), Leon Chen, Simon Martin und Pascal Kattler. 

SmartBagEco – Das innovative Ökosystem zur Füllstandsmessung medizinischer Flüssigkeitsbeutel. Kosteneffizient hergestellte Sensoren werden von außen auf den entsprechenden Beutel aufgeklebt und messen kontinuierlich den Füllstand eines medizinischen Beutels, wie z.B. Stoma-, Infusion-, Katheter- oder Drainagebeutel.

Eine Clip-On-Elektronik wird dann angeklemmt und sendet die entsprechenden Daten an eine Auslese-App. Der Anwender erhält dann eine Benachrichtigung, sobald ein gewisser Füllstand erreicht ist. Zudem bietet die App Möglichkeiten zur Dokumentation und eine Signalgebung bei Funktionsuntüchtigkeiten oder Normabweichungen.

SmartBagEco setzt sich zum Ziel die Kommunikation zwischen Pflegebedürftigen und Pflegenden zu verbessern und die Arbeit der Pflegekräfte zu erleichtern. Zudem sollen auch Angehörige durch Zugriff auf das System einen besseren Überblick erhalten können. Auch z.B. Stoma-Träger, welche ihre Beutel eigenständig wechseln, profitieren von den diskreten Benachrichtigungen und dem damit gesteigertem Wohlbefinden, auch in öffentlichen Situationen.

SmartBagEco: stärkt die Vernetzung von Patient:innen und Pflegepersonal, bietet Sicherheit und Komfort, einfach in der Anwendung

SmartCart

SmartCart: Der Einkaufswagen, der mehr kann

Mit einem intelligenten Einkaufswagen selbstbestimmt am Einkaufsleben teilnehmen, das ist das erklärte Projektziel des Teams von Prof. Mattias Düppel, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart. Ein SmartCart will es Menschen mit Seheinschränkungen ermöglichen, uneingeschränkt und gleichberechtigt am Einkaufsleben teilzunehmen. Mit fortschrittlichen KI-Algorithmen und präzisen Navigationssystemen schafft SmartCart barrierefreie Einkaufserlebnisse und fördert Unabhängigkeit, Zugänglichkeit und Inklusion.

Das Team der Studierenden von der Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Standort Stuttgart arbeitet in Kooperation mit dem Unternehmen Alfred Kärcher SE & Co. KG.  

Teammitglieder sind:
Milan Ferus-Comelo (Teamsprecher), Lilly Höschele und Patrick Mahlfeld

SonoVision

Cool und smart: Eine Brille für Hörgeschädigte -

ein Projekt des Teams „SonoVision“ von Prof. Ulf Schlichtmann und Teamsprecher Yushen Zhang, Uni München.

Mit der Smartbrille für Hörgeschädigte können Geräuschquellen clever visuell geortet werden. Auf einem Display in der Brille werden Informationen zu Richtung und Gefahrenstufe abgebildet. 

Unser Projekt:

SonoVision ist eine Brille für Hörgeschädigte. Diese soll durch LEDs an den Seiten, sowie durch mehrere verbaute Mikrophone bei Geräuschen in der Nähe, abhängig von der Gefahrenstufe, eine Warnung anzeigen. Außerdem enthält sie ein Display, auf dem ein Transkript von Gesprächen im Umfeld dargestellt wird, welches nach Stimmen getrennt wird. Zu diesem Zweck werden die Audiodaten über Bluetooth an ein Smartphone geschickt, und dort verarbeitet.

Teammitglieder sind:
Paula Ruhwandl, Dragan Raseta und Daniel Martin.

TechBowl

Tech Bowl: Vierbeiner optimal versorgt

Dem Team TechBowl von Prof. Martin Hoffmann, Ruhr Uni Bochum, liegt die Essensversorgung unserer Vierbeiner am Herzen ...

Teammitglieder sind Johannes Kamler (Teamsprecher), Kristin Habersang und Yavuz Erdem Yanaz 

Das Produkt „TechBowl” ist ein intelligenter Fressnapf für Hunde und Katzen, der eine intelligente Steuerung der Futterausgabe sowie zuverlässige Sensoren zur Sicherstellung der Wasserqualität aufweist. Das app-gesteuerte Gerät stellt ein Komplettpaket für die Haustierernährung dar, welches zudem die Möglichkeit bietet, wichtige Informationen über das Haustier zu verfolgen.

Die intuitive Bedienbarkeit der TechBowl ermöglicht eine Anpassung der Fütterungszeiten und -mengen gemäß den individuellen Bedürfnissen des Tieres. Der Fressnapf versendet beispielsweise Meldungen, sobald eine Nachfüllung des Futterbehälters erforderlich ist. Darüber hinaus werden detaillierte Statistiken über das Fressverhalten und den Wasserverbrauch des Tieres bereitgestellt.
Mit TechBowl kann der Besitzer sicher sein, dass sein Tier stets optimal versorgt ist, auch wenn er selbst nicht anwesend ist.


Kooperationspartner/ Sponsoren